Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, Zivilprozessordnung, 71. Auflage


Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann
Zivilprozessordnung
Verlag C.H. Beck
71. Auflage 2013, Gebunden, 3195 Seiten
ISBN 978-3-406-63007-1
159,- EUR

Dieser Kommentar hat Berliner Wurzeln. Obwohl er nun alleinig von dem vierten Namen in der titelgebenden Autorenkette, Herrn Dr. Dr. Peter Hartmann, bearbeitet wird, so wird er von Praktikern doch gern verkürzt nur „Baumbach“ genannt, ohne das Verdienst des aktuellen Bearbeiters schmälern zu wollen. Und der Begründer des Kommentars, jener Dr. Adolf Baumbach, war seinerzeit Senatspräsident am Kammergericht.
Ein juristischer Kommentar kann sich aber von seiner Historie nichts kaufen. (mehr …)

Er muss den heutigen Praktiker durch höchste Aktualität, eine logische Struktur zum schnellen Auffinden von Problemstellungen und praxisrelevante Ausführungen überzeugen, die ein effizientes Arbeiten mit ihm ermöglichen. Die aktuelle Auflage des „Baumbach“ macht sich daran, all diese Kriterien zu erfüllen. Für die umfassende Aktualität spricht schon die Auflagenfrequenz, das Werk erscheint im jährlichen Rhythmus und nunmehr schon in der 71. Auflage. In dieser berücksichtigt der Autor insgesamt 12 Novellen des Prozessrechts. Prominenteste Vertreter dürften das neue Mediationsrecht, das neue KapMuG und das Gesetz zur Reform der Sachaufklärung in der Zwangsvollstreckung sein, das zum 1. Januar 2013 weitreichende Änderungen bringt.

In Sachen logischer Struktur ist das Werk ebenfalls vorbildlich, wobei eingeräumt werden muss, dass sich dies dem Nutzer erst nach einer gewissen Eingewöhnungsphase erschließt. Hierfür ist es hilfreich, die voran gestellten Nutzungshinweise zu lesen. Die ABC-Stichwortreihen sind jedenfalls bestens geeignet, rasch zum Kern eines Problems (und im Idealfall zu einem brauchbaren Lösungsansatz) vorzustoßen. Der „Baumbach“ ist ein rundum zu empfehlendes Werkzeug für den Zivilprozesspraktiker. Die Konkurrenz aus dem Hause Otto Schmidt hat vor einigen Auflagen mal mit dem Spruch geworben „Zöller kommt!“. Wer sich einmal in den „Baumbach“ eingefunden hat, der erwidert darauf nur gelassen: „Kann er ruhig.“

Rechtsanwältin Katrin Böttcher
www.katrin-boettcher.de

In Sachen logischer Struktur ist das Werk ebenfalls vorbildlich, wobei eingeräumt werden muss, dass sich dies dem Nutzer erst nach einer gewissen Eingewöhnungsphase erschließt. Hierfür ist es hilfreich, die voran gestellten Nutzungshinweise zu lesen. Die ABC-Stichwortreihen sind jedenfalls bestens geeignet, rasch zum Kern eines Problems (und im Idealfall zu einem brauchbaren Lösungsansatz) vorzustoßen. Der „Baumbach“ ist ein rundum zu empfehlendes Werkzeug für den Zivilprozesspraktiker. Die Konkurrenz aus dem Hause Otto Schmidt hat vor einigen Auflagen mal mit dem Spruch geworben „Zöller kommt!“. Wer sich einmal in den „Baumbach“ eingefunden hat, der erwidert darauf nur gelassen: „Kann er ruhig.“

Rechtsanwältin Katrin Böttcher
www.katrin-boettcher.de

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